Fünf Alternativen zu awork für 2026
awork ist ein gutes deutsches Projekttool mit ordentlicher Zeiterfassung. Wer sich umsieht, tut das selten wegen der Projektverwaltung, sondern weil danach immer noch ein Rechnungstool, ein Postfach und eine Tabelle offen sind — und weil der Preis pro Nutzer bei einem wachsenden Team spürbar wird.
Warum Menschen eine Alternative suchen
Nach der erfassten Stunde ist Schluss
awork erfasst Zeit sauber, stellt aber keine Rechnungen. Für die Abrechnung braucht es ein zweites Tool, und die Stunden müssen dorthin exportiert werden.
Angebote entstehen woanders
Das Projekt beginnt fast immer mit einem Angebot. In awork gibt es dafür keinen Platz, also lebt es in Word, im Postfach oder in einem dritten Werkzeug.
Kundenanfragen bleiben außen vor
Es gibt keinen Helpdesk und keine E-Mail-Postfächer, aus denen Tickets werden. Die Zeit für Support wird deshalb selten überhaupt erfasst.
Es gibt keinen kostenlosen Tarif
Nach der Testphase wird jeder Platz bezahlt — ab 5 EUR pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, 8 EUR monatlich. Für ein kleines Team, das erst anfängt, ist das eine frühe Festlegung.
Die engere Auswahl
MOCO
Agenturen, die Projekte, Stunden und Rechnungen in einem System führen wollen.
Von allen hier am nächsten an einer vollständigen Agentur-ERP: Angebote, Projektcontrolling, Zeiterfassung und Abrechnung. Ab 15 EUR pro Nutzer und Monat (zzgl. MwSt.), keinen kostenlosen Tarif.
Papierkram
Selbstständige, bei denen die Buchhaltung im Mittelpunkt steht.
Buchhaltung mit angeschlossener Projekt- und Zeiterfassung, nicht umgekehrt — wer vor allem Projekte steuert, merkt den Schwerpunkt. Ab 9,90 EUR im Monat bei Jahreszahlung (zzgl. MwSt.), mit kostenlosem Einstiegstarif.
clockodo
Betriebe, die Arbeitszeit gesetzeskonform dokumentieren müssen.
Erfassungssperre, Abwesenheiten und auswertbare Nachweise; Projektverwaltung im engeren Sinn gibt es nicht. Ab 4 EUR pro Nutzer und Monat (zzgl. MwSt.), kostenlos für einzelne Solo-Selbstständige.
ClickUp
Teams, die ihr Projektmanagement bis ins Detail selbst bauen wollen.
Deutlich mehr Tiefe und Konfigurierbarkeit als awork, dafür auch deutlich mehr Einrichtung. Ab 7 USD pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, mit dauerhaft kostenlosem Tarif.
Oplero
Dienstleister, deren Projektstunden am Ende abgerechnet werden müssen.
Zehn einzeln abschaltbare Module, ein Helpdesk aus eigenen Postfächern und Leistungsnachweise, die der Kunde über einen Link freigibt. Keine Kapazitätsplanung — genau die Stärke, die awork hat. Während der Beta kostenlos, danach 1,99 USD pro Nutzer und Monat.
Welche Sie wählen sollten
- Sie planen Auslastung und Kapazitäten
- Bleiben Sie bei awork. Keiner hier macht das besser.
- Sie wollen Projekte und Rechnungen in einem Haus
- MOCO.
- Die Buchhaltung ist Ihr eigentliches Thema
- Papierkram.
- Sie müssen Arbeitszeit nachweisen, nicht abrechnen
- clockodo.
- Ihre Kunden schreiben Ihnen den ganzen Tag E-Mails
- Lesen Sie weiter.
Wo Oplero in dieser Liste steht
Oplero deckt dieselbe Mitte ab wie awork — Aufgaben in mehreren Ansichten, Zeiterfassung am Projekt, Automatisierungen — und setzt an beiden Enden an. Davor stehen Angebote, die der Kunde pro Position freigibt. Danach ein Leistungsnachweis, den er über einen Link ohne Konto abzeichnet, und daraus die Rechnung. Dazwischen ein Helpdesk, der eigene E-Mail-Postfächer in Tickets verwandelt, auf denen der Timer läuft. Alle zehn Module lassen sich einzeln abschalten. Was Oplero nicht hat, ist die Kapazitäts- und Auslastungsplanung, für die awork gebaut ist — und es ist eine Beta, während awork ein fertiges Produkt ist.
Daten übernehmen
awork exportiert Projekte, Aufgaben und Zeiteinträge als CSV, und Oplero importiert CSV und Excel mit Vorschau und Fehlerbericht. Beide Tools haben dieselbe Struktur aus Projekt, Aufgabe und Zeiteintrag, deshalb ist die Zuordnung überschaubar.
- Zuerst die Kunden und Projekte, danach die Aufgaben und die erfasste Zeit
- Abrechenbarkeits-Kennzeichen und Stundensätze nach dem Import stichprobenhaft prüfen
- Für Kapazitätsplanungen gibt es in Oplero kein Ziel — diese Daten bleiben in awork
- Laufende Projekte zuerst umziehen, abgeschlossene können im Archiv bleiben
Häufige Fragen
Gibt es eine kostenlose Alternative zu awork?
Oplero ist während der gesamten Beta kostenlos, mit allen Modulen und ohne Nutzerlimit. ClickUp hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif, Papierkram einen kostenlosen Einstiegstarif und clockodo ist für einzelne Solo-Selbstständige kostenlos. MOCO hat keinen kostenlosen Tarif.
Welche Alternative erfasst Zeit und stellt Rechnungen?
MOCO und Oplero. Papierkram kann es ebenfalls, kommt aber von der Buchhaltung her. clockodo und ClickUp erfassen Zeit, ohne daraus Rechnungen zu machen.
Was kann awork besser als Oplero?
Die Planung. Auslastung, Kapazitäten und Teamplanung sind awork-Kernfunktionen, und Oplero hat davon nichts. Außerdem ist awork ein ausgereiftes Produkt mit festem Funktionsumfang, während Oplero in der Beta noch in Bewegung ist.